Es gibt Entscheidungen, die man trifft. Und es gibt Momente, die sich einfach ergeben – weil man zur richtigen Zeit am richtigen Ort war und offen genug, um zuzuhören.
Am 23. November 2024 stand ich als Co-Moderator auf der Bühne des Swiss Photo Day. Keine grosse Routine. Kein Sicherheitsnetz. Einfach da sein, liefern, vertrauen. Was hätte schiefgehen können, wurde zu einem der prägendsten Abende meiner Karriere – und ich bin dem gesamten Team hinter dieser Veranstaltung bis heute dankbar dafür.
Mitten in diesem Abend lernte ich Philipp von Sony kennen. Er erwähnte beiläufig, dass ich mich melden solle, falls ich jemals ein Sony-System ausprobieren möchte. Ich war in meiner achten Saison als Hochzeitsfotograf. Zufrieden. Nicht auf der Suche. Ich hörte zu – und liess es dabei.
Einige Monate später fand das Swiss Creator Lab statt. Ausnahmsweise ohne Hochzeit an diesem Wochenende. Ich ging hin. Und da stand Philipp. Gleiches Lächeln. Gleiche Energie.
An diesem Tag nahm ich die Sony Alpha 9 III zum ersten Mal in die Hand. Ich drückte den Auslöser. Erlebte den globalen Verschluss. Und sofort war da dieses Gefühl – schwer in Worte zu fassen, aber unmissverständlich. Philipp führte mich durch das System, und was er mir zeigte, fühlte sich nicht nach Upgrade an. Es fühlte sich nach einer anderen Kategorie an.
Das Sony-Arsenal — bereit für jeden Hochzeitstag
Testen bis man es weiss
In den folgenden Wochen testete ich intensiv. Die Sony Alpha 9 III. Die Sony Alpha 1 II. Verschiedene Objektive. Über Weihnachten – während andere abschalten – beschäftigte ich mich damit, ein System wirklich zu verstehen. Nicht oberflächlich. Sondern so, wie ich alles angehe: bis ich es blind beherrsche.
Bei Hochzeiten gibt es keine zweite Chance. Kein Zurückspulen. Der erste Tanz. Der Blick zwischen Vater und Tochter. Die drei Sekunden bevor sich die Türen öffnen. Diese Momente warten nicht.
Denn das ist die Realität bei Hochzeiten: Es gibt keine zweite Chance. Kein Zurückspulen. Kein «können wir das nochmal machen». Der erste Tanz. Der Blick zwischen Vater und Tochter. Die drei Sekunden bevor sich die Türen öffnen. Diese Momente warten nicht – und das Equipment darf es erst recht nicht.
Nach dieser Testphase war die Entscheidung keine Frage mehr.
Ich unterschrieb. Ab dem 1. April 2026 bin ich offiziell Sony Europe Imaging Ambassador – ein Titel, den in der Schweiz nur sechs Fotografen tragen.
Behind the Scenes — Licht, Timing, kein Spielraum für Fehler
Was das für meine Arbeit bedeutet – und für euch
Ich werde oft gefragt, warum ich so viel Wert auf Equipment lege. Die Antwort ist einfach: weil meine Kunden es verdienen.
Wer mir seinen Hochzeitstag anvertraut, bekommt nicht jemanden der «gut genug» arbeitet. Er bekommt jemanden, der mit der besten verfügbaren Technologie an diesem Tag steht – und der weiss, wie man sie einsetzt. Die Sony Alpha 9 III mit globalem Verschluss bedeutet kein Banding bei Kunstlicht. Kein Verpassen von Momenten durch mechanische Verzögerung. Eye-Tracking das funktioniert, auch wenn sich alles um euch dreht.
Technologie ist kein Selbstzweck. Aber sie ist der stille Unterschied zwischen einem Bild, das den Moment erahnen lässt – und einem, das ihn konserviert.
Sony hat das erkannt. Nicht weil ich laut war, sondern weil die Arbeit für sich gesprochen hat. Diese Auszeichnung ist keine Bestätigung meiner Reichweite. Sie ist eine Bestätigung der Bilder – und der Haltung dahinter.
Danke
Dieser Moment gehört nicht mir allein.
Er gehört jedem Paar, das mir vertraut hat. Jeder Wedding Plannerin, die meinen Namen empfohlen hat. Jedem Partner, mit dem ich etwas aufgebaut habe. Und jedem, der mir über die Jahre zugeschaut, geschrieben oder einfach geglaubt hat.
Grosse Momente entstehen nicht im Alleingang. Sie entstehen durch Menschen, die an einen glauben – oft bevor man selbst weiss, wohin der Weg führt.
Ich bin gespannt auf das, was kommt. Die Projekte. Die Begegnungen. Die Bilder, die noch entstehen werden.
Und wenn ihr gerade dabei seid, euren Hochzeitstag zu planen – dann wisst ihr jetzt, mit wem ihr es zu tun habt. Jemand der keine halben Sachen macht. Der testet, bis er es weiss. Und der an eurem Tag mit allem antritt, was er hat.
Nicht weniger. Nie.
